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Rezension zum Film: "Dem Geheimnis des Lebens nahe"

Von Dr. Werner Gieffers, Biologe
Ehemaliger Senior Scientist und Gruppenleiter am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung Köln

Wer Filme von Drei Linden Film schon einmal gesehen hat, ist sehr gespannt, wenn ein neuer Film angekündigt wird. Man weiß, dass diese Filme in der unübersehbaren Filmflut etwas Besonderes sind. Diese Erwartung wird auch diesmal wieder erfüllt.

Das Thema dieses Films betrifft ein besonders heißes Eisen, dass zunehmend mehr die Öffentlichkeit beschäftigt. Das Reizwort dazu heißt ID - Intelligent Design.

Seit über 150 Jahren weiß fast alle Welt, was Evolution ist und glaubt zu wissen, dass das Leben sich aus den Stoffen dieser Erde entwickelte. Dazu brauchte es nur ein paar einfache chemische Verbindungen - Wasser, Energie und ganz viele Zufälle und ganz viel Zeit. Die wenigen Kritiker der Evolutionslehre wurden von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Das aber hat sich seit einigen Jahren dramatisch geändert.

Im Film werden zunächst die wesentlichen Inhalte und Vorstellungen der naturalistischen Evolutionslehre dargestellt, wonach das Leben allein auf Materie und Energie zurückgeht. Andere Ursachen, wie beispielsweise Intelligenz, blendet diese Lehre kategorisch aus und unterscheidet sich dadurch wesentlich von anderen Wissenschaften, die durchaus nach Intelligenz als Ursache fragen.

Dieser Überblick im Film ist erforderlich, um der nachfolgenden hervorragenden Darstellung einer nicht ganz alltäglichen Materie folgen zu können, die uns in eine atemberaubende Erkenntniswelt führt, die ohne Zweifel ihre Spuren beim Zuschauer hinterlässt.

Bereits 1993 gab es in den USA ein internationales Treffen von Wissenschaftlern verschiedenster Fachrichtungen, die alle eine kritische Sicht der Darwinschen Theorie verband. Diese Forscher unterwarfen sich nicht mehr dem Diktat, den Ursprung des Lebens allein in Materie und Energie sehen zu dürfen, sondern waren grundsätzlich für andere Wirkursachen offen. Dabei analysierten sie besonders den größten Informationsspeicher, der uns im Kosmos bekannt ist: die DNA.

Der Zuschauer wird an faszinierende Erkenntnisse aus der Biologie herangeführt und erlebt, wie die riesigen Informationsmengen der DNA zu funktionierenden Proteinen umgewandelt werden und die Produktion von Proteinsträngen abläuft, was eine gewaltige Dimension an Technologie und Logistik verrät, wie sie nur möglich ist, wenn Intelligenz als steuernde Ursache im Hintergrund existiert.
Der blinde und ungerichtete Zufall, wie er expressis verbis von Vertretern der Evolutionslehre immer wieder gefordert und beschworen wird, scheidet also als Wirkursache vollkommen aus. Information existiert immer nur als sinnvolle Information und ist ausnahmslos nur möglich durch Intelligenz, wofür der Film gute Beispiele bringt. Auch wie man methodisch Intelligenz objektiv ermittelt, wird dem Zuschauer demonstriert, eine hochinteressante Passage des Films.

Der Film zeigt, dass wir nun nach über 150 Jahren Irrtum in der Lage sind, den wissenschaftlichen Beweis anzutreten, dass es nicht der Zufall war, sondern die Intelligenz, die unser Leben verursacht hat.

Sehen Sie sich den Film an!

Dr. Werner J. Gieffers

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